Modellprojekt „Biber Berti will es wissen…“ startete in der Grundschule und FGTS Marpingen und anderen Schulen

Bürgermeister Volker Weber (3. von links) mit Umweltminister Reinhold Jost (4. von links) und Alt-Bürgermeister Werner Laub (Bildmitte) sowie Vertreter/innen der Einrichtungen, die am Ernährungs- und Gesundheitsprojekt „Biber Berti will es wissen…“ teilnehmen. Nikola Rech (2. von links) ist die Verantwortliche in der FGTS Marpingen.

 (gh.) Die Gesundheit unserer Kinder wird maßgeblich durch ihre Ernährung beeinflusst. Neben der Familie gehören dabei Schulen und Tageseinrichtungen zu den prägenden Lebensbereichen. Und hier setzt das Modellprojekt „Biber Berti will es wissen…“ an, das auf Initiative des damaligen Bürgermeisters Werner Laub vom Naturerlebniszentrum „BiberBurg Berschweiler“ in Kooperation mit der Grundschule und der Freiwilligen Ganztagsschule Marpingen (FGTS) in einer vierjährigen Projektphase entwickelt worden ist.
Am vergangenen Dienstag gab Bürgermeister Volker Weber in der „BiberBurg“ in Berschweiler den offiziellen Startschuss für die Einführung dieses ganzheitlichen Modellvorhaben, das bei Kindern schon früh ein Bewusstsein für und ein Wissen über eine gesundheitsfördernde Ernährung und Lebensweise entwickeln und dauerhaft fördern will.

Ganzheitlichkeit bedeutet dabei, dass ein gesundes Essen sowie eine gesunde Lebensführung mit viel Bewegung nicht nur pädagogisch und nicht nur am Rande vermittelt werden, sondern zum festen und nachhaltigen Bestandteil der gesamten Erfahrungswelt eines Kindes werden sollen. So selbstverständlich und nachhaltig, wie auch ein Biber seinen Lebensraum gestaltet.

Zu den Einrichtungen, die in die Pilotphase gestartet sind, gehören natürlich die heimische Grundschule und die FGTS Marpingen, die das Modell über Jahre mitentwickelt haben, aber auch die Grundschulen Freisen-Oberkirchen, Tholey-Theley und Oberthal.

In Marpingen arbeiten das Lehrerkollegium der Grundschule und das Team der FGTS eng zusammen. Ernährungs- und Gesundheitsthemen, die vormittags im Unterricht behandelt werden, werden nachmittags in Arbeitsgruppen der FGTS aufgegriffen. Dort kümmert sich Nikola Rech schwerpunktmäßig um die Umsetzung des Themas, während ein Steuerungskreis aus Vertretern der „BiberBurg“, der Grundschule, der FGTS und der AOK die Pilotphase in den verschiedenen Einrichtungen überwacht.

Der ganzheitliche Ansatz fordert aber auch die Eltern, damit die gesunde Ernährung auch nach der Schule und Nachmittagsbetreuung im Alltag der Kinder präsent bleibt. Indem bei den Kindern parallel zum Gesundheitsgedanken eine Verbundenheit und Vertrautheit mit ihrer natürlichen Umgebung entwickelt wird, sollen sie zudem an eine an regionalen Produkten ausgerichtete Ernährung herangeführt werden.

Das Projekt „Biber Berti will es wissen…“ ist Bestandteil des mit der „Kulturlandschaftsinitiative St. Wendeler Land“ (KULANI) entwickelten EU-Förderprojektes „Gesunde Ernährung mit regionalen Produkten im Schullandheim & Naturerlebniszentrum BiberBurg Berschweiler“.


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Kategorie: Pädagogisches Angebot
08.09.2016

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